
Die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsökonomie hat kürzlich einen Vorschlag zur Organspende vorgestellt, nach der die so genannte Entscheidungslösung um ein Bonus-Malus-System ergänzt werden soll. Diejenigen, die zu einer Organentnahme nach ihrem Tod bereit sind, bekommen einen Bonus und rücken auf der Warteliste für Transplantationen nach oben. Umgekehrt werden diejenigen, die eine Spende ablehnen, bei einer notwendigen Transplantation erst später berücksichtigt.
| Ich finde es richtig, dass diejenigen, die selbst zur Organspende bereit sind, auch eher ein Organ erhalten. | 56.1 % | |
| Ich bin dagegen, die Vergabe von lebensnotwendigen Organen an die eigene Willensbekundung zu knüpfen. | 41.9 % | |
| Dazu habe ich keine Meinung. |
2 % |
Das Ergebnis dieser Umfrage ist nicht repräsentativ.
Die Gesundheitsminister der Bundesländer hatten sich im Juni auf die so genannte Entscheidungslösung geeinigt, nach der jeder Bürger einmal im Leben erklären soll, ob er nach seinem Tod seine Organe spenden möchte oder nicht. Wie genau die Lösung aussieht, die die Bundesregierung umsetzen will, ist noch offen.
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