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Glossar und Abkürzungsverzeichnis

VAC-Wundtherapie

Die Vakuumversiegelung (VAC steht für Vacuum Assisted Closure) ist ein steriles, verschlossenes Verbandssystem, das die feuchte Wundbehandlung ermöglicht. Das Prinzip der Therapie besteht darin, dass durch einen offenporigen Schwamm flächig eine Sogwirkung auf die gesamte Wundoberfläche verteilt wird. Der Wundheilungsprozess wird durch die Neubildung von Granulationsgewebe angeregt.

Vakzination

Schutzimpfung

Value for money

Kann mit preiswert, also den Preis wert sein, übersetzt werden. Man könnte auch sagen ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis.

Vergleichstherapie

Im Rahmen der mit dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) eingeführten Frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln hat der pharmazeutische Unternehmer ein Dossier vorzulegen, in dem er Belege für den Zusatznutzen seines Präparates im Verhältnis zu einer Vergleichstherapie erbringt. Diese wird vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegt. Details zur Vergleichstherapie sind in der Arzneimittel-Nutzenbewertungsverordnung (AM-NutzenV) geregelt. Dort heißt es unter anderem: „Die zweckmäßige Vergleichstherapie ist regelhaft zu bestimmen nach Maßstäben, die sich aus den internationalen Standards der evidenzbasierten Medizin ergeben. Bei mehreren Alternativen ist die wirtschaftlichere Therapie zu wählen, vorzugsweise eine Therapie, für die ein Festbetrag gilt.“
Download der AM-NutzenV

Versorgungsforschung

Untersuchungsgegenstand dieses Forschungszweiges ist die so genannte „letzte Meile“ des Gesundheitssystems, das heißt die konkrete Kranken- und Gesundheitsversorgung in Krankenhäusern, Arztpraxen und sonstigen Einrichtungen. Die Forschung bezieht sich damit auf Daten aus dem alltäglichen Versorgungsgeschehen und nicht unter „Laborbedingungen“ wie beispielsweise in der klinischen Forschung. Es handelt sich um ein fachübergreifendes Forschungsgebiet, das zur Entwicklung wissenschaftlich fundierter Versorgungskonzepte beiträgt und die Wirksamkeit von Versorgungsstrukturen und -prozessen evaluiert.

Versorgungsstrukturgesetz

Das Versorgungsstrukturgesetz trat zum 1. Januar 2012 in Kraft. Ziel der auch als Landarztgesetz bezeichneten Reform ist die flächendeckende medizinische Versorgung. Dazu enthält das Gesetze einen ganzen Katalog an Neuregelungen. Neu eingeführt wird die ambulante spezialfachärztliche Versorgung, die sowohl von Krankenhausärzten als auch niedergelassenen Fachärzten erbracht werden kann. Sie umfasst die Diagnostik und Behandlung komplexer, schwer therapierbarer Krankheiten.

Versorgungsstudien

Diese Studien geben Auffschluss darüber, wie die Versorgungslage bei einer bestimmten Krankheit ist. Sie erfasst Daten im Hinblick auf Umfang und Güte der Behanldung, Pflege und Diagnostik von Patienten, den entsprechenden Ressourceneinsatz sowie die regionale Infrastruktur.

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Aus dem Wortschatz
der Experten

Abkürzungen und Fachbegriffe erschweren es dem interessierten Laien, der sehr wissenschaftlich geführten Diskussion rund um das Thema Ressourcenallokation zu folgen. Die wichtigsten Begriffe erläutert dieses Glossar.

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