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30.05.2008

Methodenpapier

IQWiG arbeitet mit Methode 3.0

Berlin – Am 27. Mai hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) sein überarbeitetes Methodenpapier in der Version „Allgemeine Methoden 3.0“ veröffentlicht. Das Dokument definiert die „Spielregeln“, die sich das Institut für seine Arbeit gibt.

Neben dem allgemeinen wissenschaftlichen Rahmen beschreibt das 146seitige Papier unter anderem die Grundlagen der Bewertung sowie die Abfolge der einzelnen Arbeitsschritte, die Vergabe von Aufträgen an externe Sachverständige, die Regeln für die Anhörung im Stellungnahmeprozess, die Beteiligung von Betroffenen, das externe Review und die Publikation der Ergebnisse. Mit der Veröffentlichung treten die Spielregeln auch in Kraft. In der Überarbeitung sind die neuen Anforderungen umgesetzt, die das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) an die Nutzenbewertung stellt. Dies betriff im Wesentlichen: erweiterte Beteiligungsmöglichkeiten für Patienten, Unternehmen, Ärzte und Wissenschaftler. Außerdem wird eine Präzisierung der Bewertungskriterien hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Patienten vorgenommen. Das IQWiG unterstreicht in einer Pressemitteilung: „Dabei wird klar gestellt, dass keine validen Informationen unbeachtet bleiben, unabhängig davon, welchem Evidenzlevel sie zuzuordnen sind.“

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