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05.06.2008

Kongress

Medizinischer Fortschritt für alle?

Berlin – Auf dem Berliner Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit prognostiziert Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt harte Auseinandersetzungen darüber, wie die Teilhabe kranker Menschen am medizinischen Fortschritt gesichert werden kann.

Schmidt sagt bei der Eröffnung des Kongresses: „Es wird künftig nicht mehr um fünf Euro mehr oder weniger Zuzahlung geben. Wir müssen uns politisch, ethisch und ökonomisch damit auseinandersetzen, wie wir in einer alternden Gesellschaft allen Menschen Zugang zum medizinischen Fortschritt sichern.“
Eine gute und wirtschaftliche Arzneimitteltherapie macht Schmidt von zwei Bedingungen abhängig: zum einen von hoch qualifizierten Ärzten, die Innovationen gezielt einsetzen, und zum anderen von der Kosten-Nutzen-Bewertung, für die das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) derzeit eine Methodik konzipiert. Die Ministerin räumt ein, dass diese Entwicklung zwar lange dauere, dies sei aber wegen der Qualität notwendig. Schließlich müsse es für die rund 480 Millionen Menschen des europäischen Marktes vergleichbare Bewertungen geben.

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