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20.10.2009

IQWiG

Methode für die Kosten-Nutzen-Bewertung vorgelegt

Berlin – Nach fast zwei Jahren Entwicklungsarbeit hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) seine Methoden zur Bewertung von Kosten-Nutzen-Verhältnissen vorgelegt.

Auf Grundlage dieser Methoden könne das Institut nun entsprechende Aufträge des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) bearbeiten, heißt es. Das vom IQWiG entwickelte Verfahren sei geeignet, dem GKV-Spitzenverband für die Festsetzung von Höchstbeträgen eine Empfehlung an die Hand zu geben. Den Vorgaben des Gesetzgebers folgend stelle es sicher, „dass Maßnahmen, die medizinisch notwendig sind, einem Patienten nicht aus Kostengründen vorenthalten werden.“
Laut Institutsleiter Prof. Peter T. Sawicki sei die „Analyse der Effizienzgrenze“ die für die deutschen Rahmenbedingungen am besten geeignete Methode. Der vom IQWiG eingeschlagene „deutsche Sonderweg“ wurde von zahlreichen Experten aus unterschiedlichen Disziplinen kritisiert. Die diversen Stellungnahmen haben letztlich nicht zu einer Änderung der Methode geführt.
Der G-BA hatte angekündigt, unverzüglich nach Fertigstellung des Methodenpapiers eine erste Kosten-Nutzen-Bewertung zu beauftragen.

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Weiterführende Informationen unter:

http://www.iqwig.de/index.736.html
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