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19.04.2010

BVMed-Mitgliederversammlung

Kapferer: Innovationen für alle Patienten

Berlin – „Wir sind nicht bereit, über Rationierung und Priorisierung im System zu sprechen“, bekräftigt Stefan Kapferer, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium (BMG), auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed), die Position des Ministeriums.

„Wir wollen, dass Innovationen der Medizintechnologie auch weiterhin allen Patienten zur Verfügung stehen“, so der Staatssekretär weiter. Der Weg dahin führe über mehr Wettbewerb im System, mehr Wettbewerb unter den Krankenkassen und mehr Wahlfreiheit für die Patienten. „Sehr offensiv nehmen wir uns des Themas Gesundheitswirtschaft an“, sagt der Ministeriumsvertreter. Das BMG verstehe die Gesundheitswirtschaft nicht als Kostenfaktor, sondern als Chance für den Standort Deutschland, Beschäftigung zu sichern und Exportchancen zu erschließen. „Keinesfalls ist Gesundheitswirtschaft ein Thema, das wir mit spitzen Fingern anfassen“, konstatiert Kapferer.
Für den wiedergewählten BVMed-Vorstandsvorsitzenden Dr. Meinrad Lugan ist es erfreulich, dass die Medizintechnik im Koalitionsvertrag erwähnt worden sei. Die positiven Aspekte müssten nun allerdings auch umgesetzt werden. Beispielhaft nennt Lugan die ganzheitliche Betrachtung medizintechnischer Innovationen. „Die generelle Erlaubnis mit Verbotsvorbehalt zur Einführung einer Innovation im Krankenhaus sollte beibehalten und auf den ambulanten Bereich ausgedehnt werden“, so der BVMed-Vorsitzende. Er fordert zudem, die Abläufe einfacher zu gestalten, wenn es um neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB) gehe.

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Dr. Meinrad Lugan und Stefan Kapferer (v. l.) auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Medizintechnologie
© Foto: BVMed

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