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19.09.2011

Prävention

Altpeter nimmt sich teure chronische Krankheiten vor

Stuttgart – Baden-Württemberg will die Prävention von chronischen Krankheiten verbessern. Das Hauptaugenmerk liegt dabei nach Angaben von Gesundheitsministerin Katrin Altpeter zunächst auf dem so genannten Altersdiabetes (Diabetes mellitus Typ 2).

„Der Diabetes ist eine der teuersten chronischen Krankheiten in Deutschland“, sagt Altpeter. Deshalb sollten Maßnahmen entwickelt werden, um das Risiko für Diabetes zu senken und die Folgeerkrankungen zu reduzieren. Das senke letztlich auch die Kosten für das Gesundheitssystem, so die SPD-Politikerin. Schätzungen zufolge leidet jeder zehnte in Deutschland an Diabetes mellitus Typ 2. 6,34 Milliarden Euro wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2008 für die Versorgung der Diabeteskranken ausgegeben. Das sind 2,5 Prozent der Ausgaben für alle Krankheiten. „Werden auch die Behandlungskosten für Folgeerkrankungen, wie beispielsweise Schlaganfall oder Herzinfarkt mit einbezogen, dann reden wir von einem dreifach höheren Betrag. Das wären dann fast 20 Milliarden Euro“, rechnet Altpeter vor. Indirekte Kosten, die durch Arbeitsunfähigkeit oder Frühberentung entstünden, seien dabei „noch gar nicht berücksichtigt.“ Die Gesundheitsministerin betont, dass ein wesentlicher Teil dieser Kosten vermeidbar ist. „Schließlich kann rund die Hälfte der Diabetes-Fälle nach Berechnungen der WHO durch Prävention vermieden werden“, sagt sie. Durch Prävention könnten die Kosten im Gesundheitswesen gesenkt und persönliches Leid gelindert werden.

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Gesundheitsministerin Katrin Altpeter will durch mehr Prävention die Kosten fürs System senken. © Gesundheitsministerium Baden-Württemberg

Prävention bei Diabetes

Neben einer erblichen Veranlagung gilt vor allem der Lebensstil als ausschlaggebend für eine Diabeteserkrankung. Im Fokus stehen dabei eine unausgewogene Ernährung, Übergewicht, zu wenig Bewegung und Rauchen. Dort können Präventionsmaßnahmen ansetzen. (Quelle: www.diabetes-deutschland.de)

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