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03/2024

Organspende: Ist die Zeit reif für die Widerspruchslösung?

Das Organspende-Register hat im März seinen Betrieb aufgenommen. Dieser Start sei „ein wichtiger Meilenstein, um mehr Organspende möglich zu machen“, zeigt sich der Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach überzeugt. Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Hans-Albert Gehle, bezweifelt dagegen, dass ein Online-Register allein die Lage bei der Organspende nachhaltig verbessern kann. Dies zeige beispielhaft die Entwicklung in der Schweiz, wo ein solches Register keine Steigerung der Spenderzahlen gebracht habe. Gehle fordert deshalb die Einführung der Widerspruchslösung. Diese funktioniert wie folgt: Hat die verstorbene Person einer Organspende zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprochen – zum Beispiel in einem Widerspruchsregister – können Organe zur Transplantation entnommen werden.

Ihre Meinung ist gefragt:

Soll die Widerspruchslösung eingeführt werden, um die Organspendensituation hierzulande zu verbessern?

Ja, denn das neue Organspende-Register wird keine Trendwende bewirken.
68.13 %

Nein, dafür ist es noch zu früh. Die Wirkung des neuen Portals sollte erst abgewartet werden.
30 %

Dazu habe ich keine Meinung.
1.88 %
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