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14.06.2024

Arzneimittel-Portal BfArM baut PharmNet.Bund aus

Bonn (pag) –Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat das Portal www.pharmnet-bund.de überarbeitet: In Zusammenarbeit mit dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) sei die Website zum zentralen Portal für Fachanwendungen ausgebaut worden, teilt das Institut mit.

Mit dem Relaunch zeige sich PharmNet.Bund nicht nur moderner, sondern werde auch den Leistungsumfang erweitern, kündigt die Behörde an.

Schon jetzt können pharmazeutische Unternehmen über PharmNet.Bund Anträge für verschiedene Verfahren bei den Bundesoberbehörden elektronisch einreichen. Dazu gehören Anträge auf Chargenprüfung, die Meldung aktiver Wirkstoffhersteller oder die Anzeige von Änderungen bei bestehenden Zulassungen. Künftig soll es für Unternehmen auch möglich sein, Verzichtserklärungen über das Portal einzureichen, bestimmte Verfahrensnummern zu beantragen oder den Zulassungsbescheid digital abzuholen. 

Laut BfArM erleichtert die Plattform den Informationsfluss und vereinfacht den Zugang zu Verwaltungsleistungen sowie die Dokumentation der Daten für regulatorische und wissenschaftliche Zwecke. Auch für die Bundesober- und Landesbehörden sei sie ein wichtiges Werkzeug, um nationale Arzneimitteldaten zu erfassen und zu recherchieren – etwa zu Lieferengpässen.

„PharmNet.Bund macht Arzneimitteldaten zudem der breiten Öffentlichkeit gegenüber transparent“, betont das BfArM außerdem. Darüber könnten Daten wie Name, Darreichungsform oder Zulassungsnummer von Arzneimitteln, inklusive Fach- und Gebrauchsinformationen, recherchiert werden. Auch die sogenannte Referenzdatenbank mit patientenverständlichen Begriffen werde in den kommenden Monaten über das Portal für Bürger zugänglich. Die Referenzdatenbank biete für jedes in Verkehr befindliche Fertigarzneimittel patientenverständliche Informationen zur Wirkstoffbezeichnung, Darreichungsform und Wirkstärke.

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