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30.05.2019

Landesgesundheitsministerium Krebsregister Rheinland-Pfalz ist aufgebaut

Mainz (pag) – Das Krebsregister Rheinland-Pfalz hat seinen Aufbau abgeschlossen. Das teilt das Landesgesundheitsministerium mit. Die Krankenkassenverbände hätten dem Register bestätigt, dass es alle vom GKV-Spitzenverband vorgegebenen Förderkriterien erreicht hat.

„Das Krebsregister Rheinland-Pfalz hat damit als erstes Krebsregister bundesweit seine Auf- und Umbauphase hin zum klinischen Krebsregister abgeschlossen“, sagt die Landesgesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD). „Wir sind stolz darauf, was wir in den letzten Jahren seit Inkrafttreten des rheinland-pfälzischen Krebsregistergesetzes geschafft haben und freuen uns sehr, dass wir uns nun ausschließlich der Qualitätssicherung in der Krebsversorgung widmen können“, erklärt Antje Swietlik, Geschäftsführerin des Krebsregisters. Durch die Umsetzung aller Kriterien sei man in der Lage, die Ziele der klinischen Krebsregistrierung nach dem Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz zu erfüllen. Dazu zählen neben der Bereitstellung von patientenspezifischen Auswertungen für die Onkologen vor allem auch die Schaffung einer landesweit einheitlichen Qualitätssicherung in der Versorgung sowie der Vergleich verschiedener Behandlungsmethoden zur Optimierung der Therapie. „Wir stellen den Ärztinnen und Ärzten Datenanalysen zur Verfügung, um sie bei der Entscheidungsfindung zur bestmöglichen Behandlung der Patientinnen und Patienten zu unterstützen“, kündigt Swietlik an.
 
Außerdem sei das Krebsregister als erstes landesweites Register in Deutschland für das Qualitätsmanagement nach der DIN ISO 9001:2015 durch den TÜV Rheinland ausgezeichnet worden, teilt das Ministerium weiter mit und erläutert: „Die ISO 9001 ist die weltweit anerkannte und meist verbreitete Norm für Qualitätsmanagement und die einzige branchenunabhängige Zertifizierungsnorm für Qualitätsmanagementsysteme.“ Auch eine externe Prüfung auf IT-Sicherheit habe das Register bestanden.