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25.09.2017

Wahlanalyse Wer zieht in den Deutschen Bundestag?

Berlin (pag) – Trotz Stimmverlusten ist die CDU immer noch die stärkste Partei in Deutschland. Darüber freut sich sicherlich auch der noch amtierende Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), der mit einem Direktmandat erneut in den Bundestag ziehen wird. Die ersten gesundheitspolitischen Wahlergebnisse hat der NAV-Virchow-Bund unter die Lupe genommen.

Zu den wenigen Gesundheitspolitikern, die es nicht erneut in den Bundestag schaffen, gehört Mechthild Rawert (SPD). Statt Rawert gelingt allerdings einem anderen SPD-Politiker zum wiederholten Male der Einzug: Prof. Dr. Karl Lauterbauch hat sein Direktmandat gewonnen, auf der Landesliste stand er lediglich auf Platz 58. Die SPD-Gesundheitspolitikerinnen Martina Stamm-Fibich sowie Hilde Mattheis ziehen ebenfalls erneut ein. Last but not least schafft auch Dr. Edgar Franke, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses in der abgelaufenen Legislatur, den Wiedereinzug.
Bei der CDU kehren neben Gröhe und der parlamentarischen Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz weitere in der Gesundheitspolitik bekannte Gesichter in den Bundestag zurück. Darunter Dr. Katja Leikert, Karin Maag, Michael Hennrich, Dietrich Monstadt, Dr. Roy Kühne, Dr. Georg Kippels, Tino Sorge und Lothar Riebsamen. Auch Gesundheitsexperte Jens Spahn, zuletzt Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, ist wieder mit an Bord.
Für die CSU ziehen der Abgeordnete Dr. Georg Nüßlein, bislang für Gesundheit zuständiger stellvertretender Fraktionsvorsitzender, und der im Gesundheitsausschuss tätige Abgeordnete Stephan Stracke, wieder in den Bundestag.
Zudem gesundheitspolitisch interessant ist der Wiedereinzug der Gesundheitsausschussmitglieder von Bündnis 90/Die Grünen: Kordula Schulz-Asche und Maria Klein-Schmeink. Für die Linkspartei wurden mit Kathrin Vogler und Harald Weinberg zwei bekannte Gesichter wiedergewählt.