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27.01.2012

Aktuelle Meldung

IGeL

Pfeiffer fordert verbindliche Regeln im Patientenrechtegesetz

Berlin – Das Patientenrechtegesetz sollte verbindliche gesetzliche Vorgaben für Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) enthalten. Das fordert Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, in Berlin.

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27.01.2012

IQWiG

HPV-Test: Hinweise auf Nutzen im Primärscreening

Köln – Mit Hilfe eines Tests auf Humane Papillomaviren (HPV) können Vorstufen des Gebärmutterhalskrebses früher erkannt und behandelt werden. Tumore treten in der Folge seltener auf. Dabei kann der HPV-Test allein oder zusätzlich zu einem so genannten Pap-Test eingesetzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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26.01.2012

Bedarfsplanung

Patientenvertreter entwickeln Ideen weiter

Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat ihre Vorstellungen für eine neue Bedarfsplanung bereits in den Unterausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) eingebracht und der Öffentlichkeit präsentiert. Nun ist klar, die Patientenvertreter im Gremium wollen ihre Ideen für eine Bedarfsplanung ebenfalls weiterentwickeln und einbringen.

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30.01.2012

Terminvorschau

Forum

Der Mythos der Zweiklassenmedizin - eine Studie zu Wartezeiten in der ambulanten Versorgung

Veranstalter: TU Berlin, Institut für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht, Fachgebiet Finanzwissenschaft und Gesundheitsökonomie
und weitere Veranstalter

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27.01.2012

Aktuelle Umfrage

Kostenerstattung gegen Wartezeiten?

Die Umfrage läuft seit dem 27.01.2012

Langes Warten auf einen Therapieplatz wird auch mit dem Versorgungsstrukturgesetz nicht abgeschafft. Im Gegenteil, die Unterversorgung verschärfe sich, prophezeit die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV). Ihr Vorschlag: die Kostenerstattung (§ 13 Abs 3 SGB V). Der Patient kann dann auch eine Behandlung bei einem nicht im GKV-System zugelassenen Psychotherapeuten erfahren. Allerdings muss dies gegenüber der Krankenkasse begründet werden, inklusive Nachweis, keinen Therapieplatz bei einem Vertrags-Psychotherapeuten erhalten zu haben.

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Literaturtipp

Schmöller, M.

Vier Systemmodelle für das deutsche Gesundheitswesen Eine Typologisierung von Patienten, Ärzten und Krankenversicherungen

Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden

Die Arbeit untersucht, wie sich Verhaltensweisen und Präferenzen im deutschen Gesundheitswesen vor dem Hintergrund zahlreicher Reformen wandeln. Schmöller betrachtet Patienten, Ärzte und Krankenversicherungen nicht als geschlossene Akteurskollektive, sondern nimmt eine Definition unterschiedlicher Typen innerhalb dieser Gruppen vor. Erwähnt sei an dieser Stelle beispielsweise der Patiententyp des „apathischen Nutzers“, unter dem sich Schmöller zufolge der größte Anteil an SPD-Wählern und die meisten Arbeitslosen befinden. Insgesamt präferierten diese Patienten eine Einschränkung der gesetzlich garantierten Leistungen, anstatt selbst Zuzahlungen zu leisten oder sich privat zusätzlich zu versichern. Bei den Ärzten hat Schmöller neben dem „wertkonservativen Paternalisten“, dem „kundenorientierten Partner“, dem „kundenorientierten Dienstleister“ auch den „liberalen Autokraten“ ausgemacht. Dieser zeichne sich unter anderem dadurch aus, dass ihm die Förderung des freien Spiels von Angebot und Nachfrage geeignet zu sein scheint, um seine persönliche ökonomische Situation zu verbessern und die medizinische Versorgung der Bürger wirtschaftlicher und effizienter zu organisieren. Laut Schmöller erlaubt seine Typologie nicht zuletzt Prognosen, wie die Akteure auf geplante Gesundheitsreformen reagieren.

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Ausgewählte Position

Prof. Dr. Detlev Ganten

„Gesundheit ist ein fundamentales Recht für alle Menschen weltweit“

Interview mit dem Präsidenten des World Health Summit (WHS)

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Herzlich Willkommen

Das Thema Verteilungsgerechtigkeit gewinnt an Brisanz. Davon zeugt beispielsweise die 2011 eingeführte Frühe Nutzenbewertung von Arzneimitteln. Allerdings ist die Debatte um Priorisierung und Rationierung von Gesundheitsleistungen noch weitgehend auf Fachkreise beschränkt. Mit gerechte-gesundheit.de möchten wir sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.

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Abstimmungen auf gerechte-gesundheit.de


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